Freiluft 2018, Gebäude X, Soziales Feld / Universitätsstrasse Bielefeld

Seit 1999 findet regelmäßig die Kunstaktion „freiluft“ statt. Bielefelder Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen bildender Kunst, Performanceart und manchmal auch der Musik nehmen zu einem markanten Bielefelder Ort künstlerisch Bezug.
Das waren in den letzten Jahren z.B. der Kunsthallenpark, der Botanische Garten, die Sparrenburg aber auch "schwierigere Orte" wie das Abrissgelände des ehemaligen Hallenbades am Kesselbrink und im Winter das Abrissgelände der ehemaligen Maschinenfabrik Droop & Rein. Im März 2016 wurden zuletzt die Lutterbaustelle in der Ravensberger Straße zwischen Niederwall und August-Bebel-Straße bespielt.

2018 findet freiluft am Sonntag, 28. Januar von 14-18 Uhr rund um das Gebäude X der Universität Bielefeld an der Universitätsstraße und auf dem Platz vor dem westlich gelegenen Eingangsbereich (Soziales Feld) statt.

Die beteiligten Künstler an Freiluft 2018 vor dem Gebäude X der Universität Bielefeld
Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind dieses mal.
v.l.n.r. Gereon Inger, Raphaela Kula, Elke Werneburg, Tina Tacke, Brigitte Knehans, Felix Hemker, Jürgen Rebig, Norbert Meier, Ralf Filges


Die Künstlerinnen und Künstler und ihre Projekte im Einzelnen sind:
1. Jürgen Rebig und Ralf Filges
"Mut zur Luecke"  /  Aktionskunst
"Entgegen dem Bestreben staendige Unfehlbarkeit & Perfektion vorzutaeuschen
werden hier Luecken schonungslos offengelegt"

2. Tina Tacke
Faltet1000 Zeittungspapierschiffchen, um an die im Meer versunkenen Bootsflüchtlinge zu erinnern.
Die Instalation, der 1000 Boote, hat sich bei der Realisierung, verändert. Die Boote werden nicht aus Zeitungspapier, sondern
aus weißem Papier, DIN A 4, gefaltet. Weiß, als Farbe der Unschuld, in einigen Ländern auch die Farbe des Todes!
Die Instalation wird durch das Weiß, sichtbarer, denn es geht um die Sichtbarmachung einer Zahl!
 
3. Gereon Inger
Gebäude X, Vorplatz »Soziales Feld« zur Mensa der Uni Bielefeld
Gereon Inger verarbeitet die Formen der ausgestellten Kunstwerke zu einem philosophischen Mahl und zeigt daran den Ursprung der Künste aus dem Kochen. Das Ergebnis ist möglicherweise genießbar.
 
4. Brigitte Knehans
Ladestation
Ein Ort der Entspannung auf dem Campus. Ein warmes Bett für jeden und alle Sinne: Wasserplätschern, Gedichte, Sternenhimmel...
 
5. Norbert Meier
Vergrößertes Abbild von Fixpunkten an der UNI – hier die Leuchten am Gebäude X - auf Bielefeld mit seinen Außenbezirken zurück geholt auf die Leuchten am Gebäude X.
Befestigung: Jeweils zwei DIN A 4-Folien pro Lampe mit vier Tesastreifen
Alle niedrigen Lampen vor Gebäude X.
Beispiele:
Norbert Meier, FixpunkteNorbert Meier, FixpunkteNorbert Meier, FixpunkteNorbert Meier, FixpunkteNorbert Meier, Fixpunkte

Norbert Meier, Fixpunkte Fahrplan

Norbert Meier, Fixpunkte Fahrplan mit Stadtplan

Aufbau ab 13 Uhr:
Norbert Meier, Vergrößertes Abbild von Fixpunkten an der UNI Norbert Meier, Vergrößertes Abbild von Fixpunkten an der UNI Norbert Meier, Vergrößertes Abbild von Fixpunkten an der UNI Norbert Meier, Vergrößertes Abbild von Fixpunkten an der UNI Norbert Meier, Vergrößertes Abbild von Fixpunkten an der UNI Norbert Meier, Vergrößertes Abbild von Fixpunkten an der UNI Norbert Meier, Vergrößertes Abbild von Fixpunkten an der UNI Norbert Meier, Vergrößertes Abbild von Fixpunkten an der UNI
 
6. Elke Werneburg
Vielfalt, Farbe, Verknüpfung - alle Tücher fliegen hoch
Mitmachprojekt: 100 Kopftücher und mehr werden auf dem „sozialen Feld“ der Universität Bielefeld miteinander verknüpft und bewegt: größere, kleinere, alle bunt und eins schöner als das andere. Je nach Wetterlage dürfen sie im Wind herum flattern oder sich sanft auf dem Boden bewegen.
Besucherinnen sind eingeladen sich von überflüssigen Tüchern zu befreien und mit zu knüpfen.
 
7. Raphaela Kula
meine über einen längergen Zeitraum stattfindende  beiläufige
performance hat den Titel:
"looking for a place"
Sie wird über die ganze Ausstellungszeit stattfinden.

8. Felix Hemker
Alles zubetonieren
Eine Betonmischmaschine setzt sich mit ihrer immerwährenden grandiosen Mission für den Fortbestand der Gebäude auseinander.

Alles schon wieder vorbei. In Kürze erscheint hier die Dokumentation von Freiluft 2018.
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